Aktueller Festgeld Vergleich | August 2017

In Zeiten, in denen Girokonten und Sparbücher nicht mehr wirklich zur Geldanlage sind, überlegen viele Menschen, wie sie ihr Kapital am besten anlegen sollen. Hier bietet sich das Festgeld an: Hat man eine bestimmte Summe zur Verfügung, die man in nächster Zeit nicht benötigen wird, dann lohnt sich ein Festgeldkonto durchaus. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen und warum ein Vergleich verschiedener Banken so wichtig ist.

Festgeld – was ist das genau und welche Vorteile bietet es für Anleger?

girokonto-ohne-gehaltseingangPrinzipiell lohnt sich die Anlage in Festgeld immer dann, wenn man eine gewisse Summe anlegen möchte, damit diese sich über einen bestimmten Zeitraum hinweg verzinst. Allerdings gibt es beim Festgeld eine Besonderheit, die andere Anlageformen nicht aufweisen: Das Geld bleibt über den gesamten Zeitraum fest angelegt und ist währenddessen nicht für den Anleger zugänglich. Wichtig ist daher, dass man sicher ist, das Geld auch wirklich nicht zu benötigen. Die Geduld zahlt sich am Ende auf jeden Fall aus, denn die Zinsen beim Festgeld sind noch immer sehr attraktiv. Allerdings sollte man hier im Vorfeld einen ausführlichen Vergleich verschiedener Banken durchführen, um herauszufinden, wo die Konditionen am besten sind.

Welche Vorteile und Nachteile bietet Festgeld?

Eröffnet man ein Festgeldkonto, dann hat dies in der Regel den Zweck, darauf umgehend sein Kapital zu “parken”, das dann auf dem Konto verbleibt und sich über eine bestimmte Laufzeit hinweg verzinst. Diese Laufzeit wird im Vorfeld vertraglich zwischen der Bank und dem Anleger festgelegt. Ein großer Vorteil vom Festgeld ist, dass der Zinssatz nicht wie beim Tagesgeld variabel, sondern über den ganzen Zeitraum auf einem konstanten Niveau verbleibt. Nach dem Ende der Laufzeit wird das Guthaben dann inklusive der Zinsen ausbezahlt. In der Regel berechnet sich der Zinssatz nach dem aktuellen Leitzins der Europäischen Zentralbank. Die aktuellen Zinsen können Sie unserem Festgeld Rechner entnehmen.

Einige wichtiger Aspekt, über den man sich beim Festgeld im Klaren sein muss, sind einerseits, dass eine Kündigung nicht so einfach machbar ist. Sollte man vorzeitig auf das Kapital zugreifen wollen, geht damit eine Kündigung des Kontos einher – die bereits angesparten Zinsen werden dann in der Regel von der Bank einbehalten. Deshalb ist es zu empfehlen, nicht sein gesamtes Kapital auf das Festgeldkonto umzuschichten, sondern sich eine ausreichende finanzielle Reserve auf dem Girokonto zur Seite zu legen – für den Fall, dass man doch einmal mehr Geld benötigt als angenommen.

Worauf man bei einem Festgeld Vergleich achten sollte

girokonto-online-eroeffnenEs gibt viele Punkte, auf die man bei einem Vergleich verschiedener Festgeldkonten achten sollte – denn auf den ersten Blick wirken die Angebote der Banken häufig sehr ähnlich. Sehen Sie daher genau hin und achten Sie insbesondere auf die wichtigsten Kriterien.

Dazu zählt in erster Linie natürlich das Zinsniveau, welches sich am Leitzins der EZB orientiert. Beachten Sie, dass in einer Zinstiefphase auch die Zinsen beim Festgeld oft geringer sind. Passen Sie daher einen guten Zeitpunkt ab, um sich attraktive Zinsen für seine Geldanlage zu sichern.

Auch die Laufzeit sollte mit Bedacht gewählt werden, denn sie kann maßgeblich Einfluss auf den Zinssatz haben. Oft ist es so, dass eine Bank attraktivere Zinsen anbietet, wenn der Anleger das Geld über einen längeren Zeitraum auf dem Konto parkt. Experten empfehlen, beim Festgeld eine Laufzeit von mindestens drei Jahren anzusetzen – das hat den positiven Nebeneffekt, dass der Zinseszins-Effekt hinzukommen kann. Hier werden die Zinsen, die man im ersten und im zweiten Jahr erhalten hat, im Folgejahr wieder mitverzinst. Möchten Sie in einer Phase mit niedrigen Zinssätzen Ihr Kapital anlegen, ist es jedoch besser, eine kürzere Laufzeit zu wählen. So ist man nicht zu lange an das niedrige Zinsniveau gebunden und kann anschließend ein neues Konto mit besseren Konditionen eröffnen.

Was man über die Mindesteinlage wissen sollte

Bei zahlreichen Banken muss ein gewisser Mindestbetrag bei der Eröffnung eines Festgeldkontos eingezahlt werden – dieser kann zwischen 500 und 2.500 Euro liegen. Diese Mindesteinlage wird jedoch nicht überall verlangt. Dennoch sollte man wissen: Möchte man möglichst gut von den Zinsen profitieren, dann ist eine höhere Anlagesumme natürlich klar von Vorteil. Wichtig: Prüfen Sie zu Beginn, ob der angegebene Zinssatz erhalten bleibt, wenn man mehr auf das Konto einzahlt. Eine Maximaleinlage gibt es zwar in dieser Form nicht, allerdings senken nicht wenige Banken die Zinssätze, wenn ein Anleger direkt größere Geldbeträge auf sein Konto einzahlt.

So finden Sie die besten Angebote mit einem Festgeldvergleich

Mittlerweile gibt es zahlreiche Portale, auf denen man einen Festgeld Vergleich kostenfrei und in wenigen Minuten durchführen kann. Alles, was man dafür wissen muss, ist, wie viel Geld man einzahlen und wie lange man dieses anlegen möchte. So lassen sich die genauen Leistungen und Konditionen der einzelnen Banken gegenüberstellen und man erkennt schnell, wo sich die Geldanlage wirklich rentiert.

Ein guter Tipp: Einige Banken offerieren Neukunden einen Bonus, der sich entweder in Form eines Startguthabens oder eines besonders attraktiven Zinssatzes zeigen kann. Das ist zwar in erster Linie ein sehr positives Zeichen, allerdings sollte man hier unbedingt auch darauf achten, dass das Zinsniveau nicht nur für einen kurzen Zeitraum erhalten bleibt und dann – wenn man als Bestandskunde gilt – rapide abgesenkt wird.

Informieren Sie sich also genau über die Konditionen, ehe Sie sich für eine Bank entscheiden.

Das Festgeldkonto – bei der Online-Bank oder der Filialbank?

girokonto-mit-praemieViele Menschen wenden sich als Erstes an ihre Hausbank, wenn es darum geht, ein Festgeldkonto zu eröffnen. Allerdings kann es sich lohnen, auch einmal einen Blick ins Internet zu werfen: Hier ist der Finanzmarkt inzwischen sehr groß und es gibt zahlreiche Direktbanken, die einander Konkurrenz machen und sich gegenseitig mit immer günstigeren Angeboten zu unterbieten versuchen. Grundsätzlich bleibt es natürlich dem Kunden überlassen, ob er sich eher an eine Filialbank oder an eine Direktbank im Internet wendet, allerdings ist zu sagen, dass die Konditionen bei Online-Banken meist besser sind.

Das hat einen ganz einfachen Grund: Banken, die Filialen unterhalten, müssen hierfür Ausgaben tätigen, wie zum Beispiel für das Personal und für den Standort. Daher sind die Zinsen und weitere Konditionen oft nicht so attraktiv für Kunden wie bei einer Direktbank im Internet. Hier kann das Ersparnis nämlich direkt an den Kunden weitergegeben werden, da es weder Filialen noch persönliche Berater gibt. Selbstverständlich muss man als Anleger dennoch nicht auf Service verzichten – nur findet dieser eben per Telefon, E-Mail oder auch per Chat statt. Somit muss jeder selbst entscheiden, welche Art von Bank ihm am meisten zusagt. Experten empfehlen dennoch, sich für Online-Banken zu entscheiden, da diese im Hinblick auf Leistungen und Sicherheit genauso überzeugen wie auch Filialbanken. Die Beantragung für die Kontoeröffnung kann dann ganz einfach über die Webseite der Bank erfolgen, alternativ gibt es oft auch die Möglichkeit, Unterlagen für die Anmeldung telefonisch anzufordern.

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten sind zum Beispiel unser Tagesgeldvergleich, Girokontovergleich und unser Kreditkartenvergleich.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (21 Stimmen, 4,95 von 5)
Loading...