Tagesgeldzinsen Vergleich | Jetzt hohe Zinsen sichern + Bonus kassieren!

Ist man auf der Suche nach einer Form der Geldanlage, welche sowohl stetige Verfügbarkeit auf das Kapital als auch maximale Sicherheit verspricht, dann ist Tagesgeld die richtige Wahl. Zwar ist der Zinssatz variabel und kann sich daher zwischenzeitlich ändern, allerdings gilt noch immer, dass die Tagesgeldzinsen zu den höchsten aller Kontoformen in Deutschland zählen.

Doch für wen eignet sich Tagesgeld überhaupt? Prinzipiell kann jeder ein Tagesgeldkonto eröffnen, allerdings ist diese Anlageform optimal, um ungenutztes Kapital auf einem Bankkonto zu “parken”, so dass es sich verzinst. Das Zinsniveau wird dabei entsprechend dem Kapitalmarkt angepasst: Herrscht aktuell eine Niedrigzinsphase, dann kann man beobachten, dass Banken häufig mit Aktionszinsen werben. Für Verbraucher ist es hier schwierig, eine gute Wahl zu treffen.

Das Tagesgeldkonto – wie funktioniert es?

kreditkartenBeim Tagesgeld gibt es – anders als beim Festgeld – keine feste Laufzeit, sondern eine unbegrenzte Anlage des Kapitals. Wie lange man das Konto bestehen lassen möchte, kann man selbst bestimmen, währenddessen kann man zu jedem Zeitpunkt auf sein angelegtes Geld zugreifen oder auch weiteres Bargeld einzahlen. Vergleicht man die Konditionen mehrerer Banken miteinander, so zeigt sich schnell, dass es unterschiedliche Zinssätze gibt, zwischen denen man wählen kann.

Tagesgeld ist jedoch nicht nur flexibel, sondern auch sicher: Weil deutsche Banken zur EU gehören, greift hier die Einlagensicherung, welche in den Staaten der Europäischen Union einheitlich geregelt ist und derzeit bei 100.000 Euro liegt. Das bedeutet: Sollte die Bank aus irgendeinem Grund bankrott gehen bzw. Insolvenz anmelden, bleibt das Kapital in jedem Fall bis zu dieser Grenze gesichert. Allerdings lohnt es sich diesbezüglich auch, nach Banken Ausschau zu halten, die Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds sind, denn hier wird Kunden häufig eine unbegrenzte Sicherung auf ihr Kapital gewährleistet.

Welche Vorteile und Nachteile bietet ein Tagesgeldkonto?

Es gibt viele Gründe, sich für ein Tagesgeldkonto zu entscheiden. Ein großes Plus gegenüber dem besten Girokonto oder dem Sparbuch ist hier vor allem, dass die Zinsen meist deutlich attraktiver sind. Auch zeichnen sich Tagesgeldkonten durch eine kostenfreie Kontenführung und eine permanente Verfügbarkeit aus. Weiterhin fallen Kündigungsfristen weg: Wer möchte, kann sein Tagesgeldkonto mit sofortiger Wirkung und ohne Angabe von Gründen kündigen. Auch eine Mindesteinlagesumme fällt nur äußerst selten an.

Ebenfalls schätzen zahlreiche Kunden, dass sich Tagesgeld besonders einfach über das Internet beantragen lässt: Dabei spielt es keine Rolle, wie viel Geld man auf das Konto einzahlen möchte – auch für wenige hundert Euro kann sich die Geldanlage schon rentieren, wenn die Verzinsung stimmt.

Auf einen Vergleich der Zinsen sollte allerdings keinesfalls verzichtet werden, denn diese haben enormen Einfluss auf die Rendite.

Dennoch gibt es auch einige Nachteile, die man beim Tagesgeld kennen sollte. So gilt beispielsweise in der Regel ein variabler Zinssatz, welcher nur in Ausnahmefällen für den Kunden festgesetzt wird – wie beispielsweise als Neukundenbonus. Meist ist es jedoch so, dass man von der Entwicklung des Leitzins bzw. von der daraus folgenden Zinsanpassung der Bank abhängig ist.

Oft werben Banken darüber hinaus mit einer Prämie für Kunden – diese wird allerdings meist nur unter speziellen Bedingungen ausgezahlt, wie beispielsweise für die Einzahlung einer bestimmten Summe. Nehmen Sie sich also in jedem Fall Zeit, die Unterlagen genau zu prüfen, ehe Sie einen Vertrag zur Kontoeröffnung unterzeichnen.

Wie gut sind Neukundenangebote beim Tagesgeld?

praemie-tagesgeldMöchte man sein Kapital für einen bestimmten Zeitraum – oder auch unbefristet lange – möglichst gewinnbringend anlegen, dann lohnt es sich, die Angebote für Neukunden von den Banken ins Auge zu fassen. Es kommt oft vor, dass Banken anfangs attraktive Zinsen für neue Kunden bieten und damit bei einem Tagesgeldkonten Vergleich schnell viele Interessenten gewinnen. Allerdings muss man hier unbedingt auf das berühmte Kleingedruckte achten: Denn oft ist es der Fall, dass der anfänglich hohe Zinssatz nach einigen Monaten drastisch reduziert wird.

Achten Sie also bei einem Tagesgeld Test nicht nur auf das gute Angebot am Anfang, sondern auch auf die derzeitigen Zinssätze, die für Bestandskunden gelten – denn daran können Sie sich besser orientieren. Die Zinssätze finden Sie in unserem Tagesgeld Zinsenrechner.

Was ebenfalls berücksichtigt werden sollte, ist der Zinseszins. Dieser kommt dann zum Tragen, wenn man für sein angelegtes Kapital eine Zinsgutschrift erhalten hat und das Konto weiterhin besteht – dann nämlich verzinsen sich auch die Zinsen wieder mit. In den meisten Fällen erfolgt die Zinsgutschrift jeden Monat, was ideal für den Zinseszinseffekt ist. Manche Banken bieten allerdings auch Auszahlungen, die quartalsweise oder gar nur jährlich stattfinden. Experten empfehlen, sich für eine Bank zu entscheiden, die das Guthaben möglichst häufig auszahlt, um optimal vom Zinseszins profitieren zu können.

Grundsätzlich gilt beim Thema Zinsen, dass der Leitzins der EZB in jedem Fall eine große Rolle für Anleger spielt, die ein Tagesgeldkonto eröffnen möchten. Denn die Zinsen ändern sich immer dann, wenn die Europäische Zentralbank das Zinsniveau neu anpasst. Ein guter Tipp: Wer nicht mehr mit den Konditionen zufrieden ist, kann sein Konto auch einfach kündigen und sich an eine andere Bank wenden.

Vorsicht vor Staffelzinsen – wann sich Tagesgeld nicht rentiert

kreditBei zahlreichen Banken gilt der Grundsatz, dass die auf das Konto eingezahlte Summe ausschlaggebend für die Höhe der Verzinsung ist. Das bedeutet, dass man oft erst ab einer gewissen Summe einen attraktiveren Zinssatz erhält. Kapital wird somit nicht stets auf gleichem Niveau verzinst. Auch kommt es vor, dass man zuvor beworbene hohe Zinsen erst dann erhält, wenn man auf dem Konto einen bestimmten Betrag angelegt hat.

Von der einen Bank zur nächsten: Lohnt sich Tagesgeld-Hopping?

Gerade weil sich die Konditionen für Bankkunden beim Tagesgeld häufig ändern, ist Flexibilität besonders wichtig. Den größten Fehler, den man machen kann, ist, das Geld auf ein Konto einzuzahlen und darauf zu warten, dass es sich verzinst. Beim Tagesgeld ist es allerdings sehr wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, um bei Bedarf zu einer anderen Bank wechseln zu können. Da es keine Kündigungsfristen gibt, kann man rein theoretisch von einer Bank zur nächsten wechseln, um stets von einem attraktiven Neukundenbonus profitieren zu können. Denn: Jedes mal, wenn man ein Konto kündigt und woanders ein neues eröffnet, profitiert man erneut vom Neukundenbonus.

Warum ein Tagesgeldzinsen Vergleich so wichtig ist

Die Tagesgeldzinsen sind bei jeder Bank verschieden, die Auswahl an Banken zudem groß. Für Verbraucher ist es daher kaum möglich, auf Anhieb alle verfügbaren Angebote herauszufiltern – was liegt also näher als ein ausführlicher Vergleich der Tagesgeldzinsen? Mittlerweile gibt es hierfür spezielle Portale im Internet, auf denen man die Leistungen und Konditionen verschiedener Banken direkt miteinander vergleichen kann. Diese sind natürlich völlig kostenlos nutzbar und ermöglichen, innerhalb weniger Sekunden einen guten Überblick zu erhalten – wer möchte, dann anschließend gleich die Unterlagen von der Bank anfordern.

Andere interessante Vergleiche sind: der Festgeld Vergleich, der Vergleich von Girokonten und der Kreditkarten Vergleich.

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